Zielsetzung
Worum es uns geht und was uns zusammenführt
Die Partner der Kampagne eint die gemeinsame Einschätzung, dass für zahlreiche Herausforderungen unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft kooperativ vorgetragene Lösungen notwendig sind: in Feldern, in denen die bisherigen, öffentlichen Verantwortlichkeiten erodieren, als auch in Bereichen, in denen sich die Rahmenbedingungen der letzten Jahre erheblich verändert haben, ausgelöst etwa durch den Klimawandel oder auch die demografische Entwicklung.
In diesen Veränderungsprozessen können sich Bürger, Verbraucher oder auch Patienten zusammentun und organisieren, um zeitgemäße Antworten und Lösungen zu erarbeiten, so wie diese für eine moderne Gesellschaft wünschenswert sind.
Aber auch im gegenwärtigen Wirtschaftsgeschehen – keinesfalls nur durch Auswirkungen der Finanzmarktkrise, sondern auch durch technische Innovation und Wettbewerb ausgelöst – steigt die Kooperationsnotwendigkeit von Handwerkern, Freiberuflern und kleinen und mittleren Unternehmen. Zu komplex und vielfach zu kostenintensiv sind die Anforderungen an den Einzelnen. Dabei sollte es das Ziel sein, die bestehenden regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken und neue regionale ökonomische und soziale Wertschöpfungen auf den Weg zu bringen.
Das Wirtschafts-, Rechts- und Sozialformat der Genossenschaft stellt in vielen Fällen hierfür die geeignete Organisationsform dar. Obwohl dies so ist, ist diese Art zu kooperieren zuletzt ein wenig in Vergessenheit geraten – auch wenn seit der Jahrtausendwende erfreulicherweise die eingetragene Genossenschaft wieder etwas stärker in das Bild der breiten Öffentlichkeit gerückt ist.
Genau an diesem Sachverhalt setzen wir an. Ziel ist es, den Verantwortlichen der Städte, Gemeinden und Regionen dieses Handlungsformat – dessen vielfältige Lösungen seit über 150 Jahren bestehen – vorzustellen.
Wir wenden uns darüber hinaus aber auch an die sozialen und wirtschaftlichen Gestalter der Region und nicht zuletzt an die Bürger und diejenigen, welche eine aufgeklärte Bürgergesellschaft als Voraussetzung für eine menschenwürdige Gestaltung des 21. Jahrhunderts erkennen.














