Welche Unternehmensgründungen braucht unsere Region?

Zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Existenzgründung im genossenschaftlichen Format trafen sich in Wetzlar (vlnr) Armin Kuplent, Walter Gerharz, Franziska Deutscher, Wolfgang George und Daniela Watzke
Das Thema Existenz- und Unternehmensgründung ist ein immer aktuelles Thema. Führende Branchen und europäische Ökonomien schaffen es, einen großen Teil ihrer Produkte als auch ihrer Einnahmen aus Unternehmen zu generieren die jünger als 2 bzw. 10 Jahre alt sind. Um solche Ziele zu erreichen ist sowohl die Anzahl aber vielmehr noch die Qualität der gegründeten Unternehmen essentiell. Deutschland liegt über alle Branchen und Dienstleitungen im europäischen Vergleich auf keinem Spitzenplatz.
Neben den Hochschulen, beruflichen Akademien, Meisterausbildungen sind alle Phasen der beruflichen Neu- oder Erstorientierung die potentiellen Schnittstellen in denen Selbständigkeit entstehen kann. In aller Regel geht der Impuls zur beruflichen Unabhängigkeit von dem Gründer, dem zukünftigen Unternehmer aus. Neue Erfahrungen und Fähigkeiten bzw. führen im idealen Fall zu einer gewinnversprechenden Geschäftsidee. In der Praxis häufiger sind die Übernahmen bestehender Unternehmen bzw. freiberuflicher Arbeitswelten. In den letzten Jahren geht zusätzlich ein großer Teil der vollzogenen Neugründungen aus Arbeitslosigkeit hervor. Es ist offensichtlich Neugründungen sind von Antrieb, Umfeld und absehbarer ökonomischer bzw. innovativer Funktion äußerst unterschiedlich, allzu vereinfachte Empfehlungen, wie die Existenzgründungstätigkeit forciert werden könnte müssen nicht für den jeweils vorliegenden Fall gültig sein.
Umso überraschender mutet an, dass es nicht einfach ist an Informationen zu gelangen die Auskunft über Branchen, Geschäftsmodell und regionale Ansiedlung zu gründender Unternehmungen geben. Wo genau bestehen welche Bedarfe? In welchen Geschäftsfeldern fehlen welche Unternehmungen? Obwohl bei jeder Existenzgründung eine Markt- Wettbewerber und Zielgruppenanalyse Voraussetzung ist es für eine gründungswillige Person oder Team nicht einfach zu erfahren, was konkret wo gebraucht wird bzw. ist dieses Wissen handelnden Unternehmen, Verbänden oder Wirtschaftsförderern nur partiell vor.
Foto: Zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Existenzgründung im genossenschaftlichen Format trafen sich in Wetzlar (vlnr) Armin Kuplent, Walter Gerharz, Franziska Deutscher, Wolfgang George und Daniela Watzke


