Bis heute bleibt noch Geld auf der Straße liegen

von • 31. August 2010 • gespeichert unter: Allgemein

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Zusammenarbeit und Synergien mittelhessischer Genossenschaften

Zum ersten Treffen der mittelhessischen Genossenschaften hatte das Kooperative-Mittelhessen gemeinsam mit der Wohnbau Genossenschaft Gießen eingeladen. In diesem Treffen ging es darum die Möglichkeiten einer gezielten Zusammenarbeit auszuloten, aber auch zu prüfen inwieweit die anwesenden Genossenschaftsvertreter sich auch im Rahmen des kooperativen mittelhessischen Netzwerks einbringen könnten.

Alle Gäste waren sich dahingehend einig, dass die Notwendigkeit zur möglichst abgestimmten Zusammenarbeit und dies häufig durchaus im genossenschaftlichen Wirtschaftsformat ungebrochen bestehen. Um die Regionen zu konsolidieren, dass Leben auf dem Land zu ermöglichen müssten die dort bis heute exisitierenden aber immer häufiger auf den Prüfstand geratenen Infrastrukturleistungen erhalten bleiben: Herausforderungen die genossenschaftlich gelöst werden könnten.

Die insbesondere aus der Wohnungs- und Bankwirtschaft stammenden Gäste waren sich auch dahingehend einig, dass die Genossenschaften ihre geschäftlichen Strategien, Ziele und auch Leistungsangebote zugunsten gezielter Kooperationen untereinander ausbauen könnten. Hier bliebe bis heute Geld auf der Straße liegen. So könnten  etwa die Leistungen einer Ärztegenossenschaft gezielt dahingehend  ausgebaut werden, dass die immer stärker in pflegerische und medizinische Abhängigkeit geratende Mieterschaft der Wohnungsgesellschaften sich als Leistungsempfänger anböten. Ein Gewinn auf allen Seiten, insbesondere dann wenn hierfür notwendige Investitionen durch die Genossenschaftsbank realsiert werden könnten.

Alle Beteiligten waren sich darin einig, die Veranstaltung als den Auftakt einer regelmäßigen Arbeitssitzung der Genossenschaften Mittelhessens – „dem ersten regionalen eG-Chapter Deutschlands“ zu verstehen.

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