Prof. Dr. George: „Bürgergesellschaft und Genossenschaft sind die 2 Seiten ein und derselben Medaille!“
Zukunftssicherheit durch kooperative Bündnisse
Anlässlich des 4. Rhein Main Zukunftskongresses am 18./19.2.2010 in Offenbach, der sich in seinem Schwerpunkt her der „aktuellen Krise“ widmete, referierte Wolfgang George über die Möglichkeiten der Sicherstellung der ländlichen Versorgung durch Anwendung genossenschaftlicher Lösungsmodelle.
Maßgeblicher Organisator und fachlicher Leiter der Veranstaltung ist der Trierer Universitätsprofessor Andreas Goldschmidt. Hauptadressaten der von über 400 Besuchern frequentierten Veranstaltung sind die Manager und Kooperationspartner der Krankenhäuser.
In den Ausführungen von Prof. George ging “für einige Krankenhäuser werden die kommenden 2 Jahr die Stunde der Wahrheit einläuten” dieser auf die Möglichkeit des Erhalts kommunaler Krankenhäuser durch genossenschaftlich organisierte Einbindung von Bürgern, Vereinen und regionalen Vertretern ein.
Die aktuelle Finanzklemme der Städte, Gemeinden und Regionen werde den bereits bestehenden Druck auf die öffentlichen Trägerschaften erhöhen und nur wer über funktionierende kooperative Bündnisse verfüge, könnte sich weitgehend zukunftssicher wähnen. Die gelungene Einbindung möglichst vieler Bürger und damit potentieller Nutzer einer Region erhöhe nicht nur die Patientenanbindung und ermögliche ergänzende Services für die Patienten, sondern lasse das Krankenhaus auch zum zentralen Gestalter und Qualitätsgaranten der Regionalen Gesundheitsversorgung werden.
Bürgergesellschaft und Genossenschaften verhalten sich wie 2 Seiten einer Medaille, so eine wesentliche Aussage Georges. Neben sozialem Benefit müsse auch ein leitungsbezogener Bürgernutzen klar benannt und verpflichten eingelöst werden können. Nur so kann die notwendige Akzeptanz in der Gesellschaft erreicht werden. Die durch ein regionales Krankenhaus induzierte Patientengenossenschaft könne genau dies — im bestmöglichen Sinn einer „win-win Situation“ — erbringen.















