1. Internationaler Fachkongress zum Thema Kommunale Kooperation

An der Schnittstelle zwischen Patientenversorgung und Unternehmensführung

Auftaktveranstaltung zur Durchführung des zertifizierten „Ärztlichen Managementprogramms“ in Wetzlar – Kooperation mit der FH Gießen-Friedberg

Wetzlar, den 11. Juni 2010 (PM) - Die RHÖN-KLINIKUM AG bietet ab Juni 2010 für Ihre Ärztinnen und Ärzte ein zweijähriges Managementprogramm an und erweitert so ihr umfangreiches konzerninternes Fort- und Weiterbildungsportfolio. Der Zertifikatsstudiengang „Ärztlicher Team- und Projektmanager“ wird berufsbegleitend in Kooperation mit der Fachhochschule Gießen-Friedberg durchgeführt, mit der bereits eine mehrjährige, sehr erfolgreiche Partnerschaft im Rahmen des Masterstudienganges „Prozessmanagement im Krankenhaus“ für kaufmännische Nachwuchsführungskräfte besteht.

Auftaktveranstaltung zum Fortbildungsprogramm Ärztlicher Team- und Projektmanager in Wetzlar

Auftaktveranstaltung zum Fortbildungsprogramm Ärztlicher Team- und Projektmanager in Wetzlar

„Mit diesem neuen Programm legen wir einen weiteren Grundstein für eine erfolgreiche ärztliche Karriere an der Schnittstelle zwischen Patientenversorgung und Unternehmensführung“, erläutert Roland Kottke, Bereichsleiter Personal- Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG, anlässlich der Auftaktveranstaltung in Wetzlar. Das Studium richtet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte, die gerade ihre Facharzt-Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben und soll diese auf spätere ärztliche Führungsaufgaben vorbereiten.

Aufbauend auf die Erfahrungen des bereits mit Erfolg laufenden Masterstudiengangs wurde nun das neue Managementprogramm konzipiert. „Mit dem neuen Zertifikatsstudiengang schlagen wir jetzt die Brücke zwischen den Masterstudenten und der neuen ärztlichen Fortbildung. Durch parallele Studienzeiten am Campus und den Einsatz derselben Hochschullehrer und Dozenten fördern wir gezielt die Vernetzung der Teilnehmer aus 16 verschiedenen Kliniken“, sagt Prof Dr. Wolfgang George, fachlicher Leiter des Fortbildungsprogramms.

Die wesentlichen Lehrinhalte der Qualifizierung sind Prozessmanagement und Betriebswirtschaftslehre, Abteilungs-, Projekt- und Changemanagement sowie Führung und Selbstorganisation. Neben der Vermittlung der genannten Fachkenntnisse und persönlichen Kompetenzen sind vor allem die Vernetzung der zukünftigen Ärztlichen Team- und Projektmanager sowie der interdisziplinäre Wissenstransfer als Hauptziele des Programms zu nennen.

Die Entscheidung, ein solches Projekt zu starten, ist die logische Konsequenz aus sich wandelnden Strukturen im Krankenhaus. Prozesse in der Krankenversorgung werden abteilungs- und bereichsübergreifend entlang horizontaler Prozessketten organisiert und konsequent an den individuellen Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet. Durch das Studium soll Ärztinnen und Ärzten ermöglicht werden, diese Organisationsstrukturen vollumfänglich zu verstehen, sie zu steuern und im Sinne bestmöglicher medizinischer Ergebnisqualität zu beleben. Die hohe Qualität dieser Behandlungsprozesse kommt unmittelbar auch den Patientinnen und Patienten zugute, die so vom Tage der Aufnahme bis hin zur Entlassung eine optimale, individuelle Leistungserbringung erhalten.

Bereits vor einigen Wochen wurde darüber hinaus die Fortführung der erfolgreichen Kooperation zur Durchführung des Masterstudiengangs „Prozessmanagement im Krankenhaus“ bestätigt.

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