Wirtschaftsfaktor Natur – wie Umdenken wirtschaftliche Perspektiven schafft
Wie Umdenken neue Perspektiven schafft – das wird am Wochenende vom 21. bis 23. August 2009 das Unternehmerforum Neue Energien in Schloss Laubach zeigen. An drei Tagen bietet die Veranstaltung Unternehmern, kommunalen Entscheidungsträgern und Privatbesuchern die Gelegenheit, sich über alle Facetten des Kernthemas zu informieren, miteinander zu kommunizieren und interessante Kontakte zu knüpfen.
Viele Industriezweige erleben derzeit eine äußerst schwierige Situation. Die Finanz- und Wirtschaftskrise zieht weite Kreise und lässt für viele kaum Aussicht auf Besserung. Das gilt allerdings nicht für den Bereich der regenerativen Energien. Natürlich, gerade in Krisenzeiten denkt man verstärkt über die Energieversorgung seines Unternehmens oder eigenen Häuschens nach. Das geschieht im Augenblick mehr denn je. Und darin liegt eine große Chance. Alleine die Gewinnung und Nutzung alternativer Energien bietet Industrie- und Dienstleistungsunternehmen ein riesiges Spektrum für neue Ideen und Technologien – und damit auch für wirtschaftliche Perspektiven.
Neue Energien – neue Chancen
„Ziel des Unternehmerforums Wirtschaftsfaktor Natur ist es, die Potenziale rund um das Thema Neue Energien interessierten Unternehmern zu präsentieren und ihnen gleichzeitig den Aufbau neuer Geschäftskontakte zu ermöglichen.“, beschreibt Organisator und Veranstalter Carsten Sann die Intention der Veranstaltung. „Wir sprechen Firmen an, die sich nachhaltig in diesen Bereichen engagieren und etablieren wollen.“ Am Freitag, 21. August wird das Unternehmerforum den Business-Besuchern vorbehalten sein. Am Samstag und Sonntag ist die Veranstaltung auch für Publikum geöffnet. „Die Themen Natur und Energie gehen jeden etwas an – vom privaten Hausbauer bis zum großen Wirtschaftsbetrieb genauso wie Kommunen. Das Unternehmerforum bietet allen Interessenten für sie relevante Informationen!“, so Carsten Sann.
Es soll außerdem gezeigt werden, wie kommunale Einrichtungen und politische Entscheidungsträger mit neuen Energiekonzepten gleichzeitig enormes Sparpotenzial erzielen und wichtige Impulse für die Stärkung der regionalen Wirtschaft setzen. Gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten sind deren Verantwortung und Vorbildfunktion besonders gefragt. Dass diese Verantwortung auch tatsächlich wahrgenommen wird, dafür stehen die politischen Gäste des Unternehmerforums. Zu ihnen zählen beispielsweise neben Laubachs Bürgermeister und Schirmherr Peter Klug der Gießener Regierungspräsident Dr. Lars Wittek oder der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer.
Neue Standorte mit neuen Potenzialen – Beispiel Russland
Insgesamt schätzen viele exportierende Unternehmen den russischen Markt als sehr attraktiv ein. Denn mit rund 150 Millionen Einwohnern bietet das Land ein großes Absatzpotential. Außerdem finden sich dort zuverlässige Geschäftspartner. Um Zugang zum russischen Markt zu erhalten, benötigen Unternehmen vertrauenswürdige Mittelsleute und müssen eine intensive, persönliche Kontaktpflege betreiben. Beispielsweise dafür kann das Unternehmerforum 2009 eine wichtige Plattform sein, denn einige hochrangige Repräsentanten der Russischen Föderation werden in Laubach ebenfalls zu Gast sein. Beispielsweise Dr. Georgy Gerodes, Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Russischen Botschaft in Bonn, oder Wojtek M. Nawracala vom East-West-Office in Düsseldorf. Beide werden mit rund zehn weiteren Wirtschaftvertretern im Rahmen des Unternehmerforums als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Eine interessante Gelegenheit für Unternehmer, für die Russland neues Marktpotenzial bietet.
E-Mobility: So fahren wir morgen
Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet das Thema Elektromobilität. „Die Zukunft fährt elektrisch – Wege zu einer sauberen Mobilität“, so der Titel des Themenblockes. Hierzu werden Fachvorträge von anerkannten Experten angeboten, die auch als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Für große Aufmerksamkeit wird zudem sicher die Ausstellung der Elektrofahrzeuge sorgen. Vom Auto bis zum Elektrofahrrad wird die Bandbreite der E-Mobility gezeigt. Zu sehen sein wird beispielsweise der Mitsubishi „i-Miev“, eines der ersten in Serie gefertigten Fahrzeuge, das ausschließlich mit Elektroenergie fährt. Der Hersteller selbst bezeichnet es als „Zero-Emission“-Elektroauto. Oder das stylische Elektro-Kleinkraftrad „elmoto“, das Fahrspaß und uneingeschränkte Mobilität ohne Lärm und Abgase verspricht. Mit den ausgestellten Fahrzeugen sind teilweise auch Probefahrten möglich.
Moderiert wird die Ausstellung von Peter Grett, dem Chefredakteur des Magazins „ecomobil“. Er hat es vergangenes Jahr gewagt, eine Auto-Zeitschrift auf den Markt zu bringen, die sich von den bekannten „Benzin-im-Blut-Formaten“ deutlich unterscheidet. Im Vordergrund stehen bei „ecomobil“ ausschließlich Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. So etwas gab es bisher nicht. Mit seinem Fachwissen gehört Peter Grett zu den profundesten Kennern der E-Mobility-Szene.
Infos unter: www.wirtschaftsfaktor-natur.de


