Regionale Energieversorgung durch Bürgerbeteiligung ermöglichen

Risikoarme Energieproduktion vor Ort (Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de)
Die Ereignisse in Fukushima haben die Diskussion über die Energiewende und den Ausstieg aus der Kernenergie erneut angestossen. Um die Akzeptanz der Menschen vor Ort für die neuen Formen der regenerativen Energieproduktion zu erhöhen, ist es notwendig, sie einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen
Nur so lassen sich die energiewirtschaftlichen Ziele der Bundes- und Landesregierung aber auch der Städte und Gemeinden erreichen.Am nachhaltigsten gelingt dies, wenn die Bürger selber einen finanziellen oder auch inmateriellen Nutzen aus den neuen Windparks, Solar- oder Biogasanlagen, Nahwärmeanlagen oder Geothermie erhalten.
Dieses Ziel ist möglich und wünschenswert. Insbesondere das genossenschaftliche Wirtschaftsformat ermöglicht es das Geld, die entstehende Arbeitswelt und auch die Rendite rund um die neuen Energieproduktionsstätten im Ort und der Region zu behalten.
Ziel des Lehrgangs ist es, das zur Durchführung eines regionalen Energieproduktionsprojektes notwendige Wissen, Planung und praktisches Vorgehen zu vermitteln. Primäre Zielgruppe für diesen Lehrgang sind Ingenieure, Techniker, engagierte Handwerker und Dienstleister.
Förderung der Teilnahme an diesem Lehrgang übernimmt das BW-Wirtschaftsministerium. Anbieter ist die Akademie der Ingenieure und die Technische Hochschule Mittelhessen. Start der Fortbildung ist der 15.4.2011 in Großfildern.
Nähere Einzelheiten erfahren Sie unter www.akademie-der-ingenieure.de oder www.hz-weiterbildung.de


